Mit Persönlichkeitstests Personalentscheidungen absichern
Hohe Fluktuation: Wie Risiken im Führungsstil erkannt werden können
Ein Gastbeitrag von Dr. Rainer M. Neubauer, Geschäftsführer Deutschland der Metaberatung GmbH.
Führungswechsel in großen managementgeführten Unternehmen sind keine Seltenheit. Ein Wechsel von Führungskräften kostet im Durchschnitt rund zwei Millionen Euro und dazu wertvolle Zeit, bis ein passender Nachfolger ausgewählt und eingearbeitet ist und er den Betrieb selbstständig führen kann. Doch Unternehmen können frühzeitig erkennen, ob ein Manager zu ihnen passt und wie wahrscheinlich er den erhofften Erfolg mit sich bringt: Vieles ist eine Frage der Persönlichkeit und der Integration. Persönlichkeitstests von Hogan helfen dabei, Kandidaten richtig einzuschätzen.
Ein Führungswechsel ist ein aufwendiger und kostenintensiver Prozess, den es gerade in Krisenzeiten zu überwinden gilt. Doch gerade in managementgeführten Unternehmen werden gerade die Schlüsselstellen häufig neu besetzt. Sei es, weil man sich von dem neuen Mitarbeiter mehr erhofft hatte, dieser aus eigenem Anlass die Firma verlässt oder man einfach frischen Wind in die Führungsetage bringen möchte. Hat man sich zu diesem Schritt entschlossen oder ist dieser nicht mehr abwendbar, dann sollte man gründlich und gewissenhaft suchen, um Fehleinstellungen zu vermeiden. Vor allem auf Führungsebene sind diese dann oft mit Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen verbunden. Ein CEO trägt zum Beispiel bis zu 14 Prozent zu den Leistungsunterschieden zwischen Unternehmen bei. Fast so viel, wie die Branche selbst: Hier sind es 19 Prozent. Erfahrungen auf dem Markt und in Personalführung alleine reichen nicht immer aus. Die Persönlichkeit des Kandidaten kann Risiken verbergen, die sich negativ in der Unternehmensführung auswirken können. Stärken, die richtig angewandt das Geschäft vorantreiben, können sich in der Personalführung aber auch in ihr Gegenteil umkehren. Wer zu emotional und stimmungsgetrieben auf seine Mitarbeiter wirkt, kann an Effizienz verlieren. Wer überheblich selbstbewusst erscheint, kann schnell als arrogant gelten. Welcher Charakter zu welchem Unternehmen passt, ist von dem jeweiligen Betrieb sowie von der Position abhängig.
Wie können Unternehmen zukünftige Personalentscheidungen absichern und die richtige Führungsposition mit der passenden Führungspersönlichkeit besetzen?
Um Personalentscheidungen abzusichern, setzen viele Unternehmen bereits jetzt schon Persönlichkeitstests ein. Nicht nur für Neueinstellungen, sondern auch zur erfolgreichen Nachfolgeplanung sind wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitstests wie die Hogan Assessments gefragt. Sie erfassen die Kompetenzen einer Person durch unterschiedliche Testverfahren, die anhand verschiedener Bewertungsdimensionen ein Persönlichkeitsprofil erstellen. Als Distributionspartner der Hogan Assessment Systems in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist Metaberatung für Vertrieb Durchführung und Auswertung der Hogan-Tests zuständig. Metaberatung stimmt mit dem Management die Testauswertungen individuell auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden ab. Sechs verschiedene Testverfahren geben unter anderem Aufschluss über die Chancen und Risiken im Berufsalltag und die persönliche Karriereplanung. Die Persönlichkeitstests erfassen auch die potenziell negativen Faktoren, die sich meist erst Monate nach der Einstellung zeigen. Ebenso kann vorausgesagt werden, wie gut ein Mitarbeiter zu dem Unternehmen passt und welchen Führungsstil er oder sie als Entscheider mitbringt. Ist er durchsetzungsstark oder kompromissbereit, handelt er zu strategisch oder zu operativ? Die passende Persönlichkeit kann so auch kurzfristigen Erfolg mitbringen. Eine ausgewogene Betrachtung von Potenzialen und Risiken garantiert auch eine längerfristige positive Entwicklung. Davon profitiert das Unternehmen genauso wie die Mitarbeiter.
Nutzen für nachhaltige Personalentwicklung
Weitere Maßnahmen bauen auf die Hogan Tests auf, wie zum Beispiel das 360° Feedback des Leadership Versatility Index (LVI). Während der Hogan Persönlichkeitstest die stabilen Eigenschaften misst, wird hier durch Bewertungen der Mitarbeiter, Vorgesetzten und Kollegen ein Entwicklungsstatus als Momentaufnahme erfasst. Der Vorteil der Hogan Assessments liegt einerseits in der Führungskräfteauswahl, andererseits darin, dass die Tests ebenso zur Personalentwicklung geeignet sind. Denn die Erkenntnisse können auch im weiteren Verlauf nachhaltig genutzt werden. Den potenziellen Risiken kann durch Trainings entgegen gewirkt werden. Die Persönlichkeit ist im Menschen fest verankert, aber durch die gewonnenen Informationen können gezielte Entwicklungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. So kann durch Coachings, Fortbildungen auch auf den Führungsebenen längerfristiges Engagement sichergestellt und einer übermäßige Fluktuation entgegen gewirkt werden, die nur unnötige Kosten und Unruhe in der Unternehmensführung mit sich bringt.
Marketing aus Bänkersicht
„Nur ein neues Marketing kann unseren Firmenkreditkunden noch retten.“
Wenn dieser Satz von Bankfachleuten gegenüber Firmenkreditkunden fällt, ist das „Kind bereits in den Brunnen gefallen“ und beim Kreditnehmer sind entweder:
A) die Produkte nicht wettbewerbsfähig,
B) die Qualität unzureichend,
C) die Märkte im Umbruch bzw. bereits weggebrochen,
D) das Image lädiert und die Vision überlebt, oder
E) die Kombination aus A) bis D) verhängnisvoll.
Jeder Aspekt ist für sich genommen keine Voraussetzung, die geeignet ist, auf rasche Besserung zu hoffen. Es muss ganz schnell etwas passieren, es sei denn, Geld spielt keine Rolle und entsprechende Reserven können mobilisiert werden beim Warten auf bessere Zeiten. Die letztere Version entspricht dem Prinzip der Pfandleihe und ist in den meisten Fällen eher realitätsfern.
Es soll hier die Theorie vertreten werden, dass die (Re-)aktivierung des Marketings Zeit und Geld kostet.
Doch bevor wir auf die Voraussetzungen gelungenen Marketings kommen, müssen wir vorab uns darüber verständigen, was Marketing ist, wie es wirkt und was es zu leisten vermag.
"MARKETING ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erstellen, anbieten und miteinander austauschen.“ (Kotler/Bliemel) 1)
Bei Homburg findet dieses Verständnis eine komplementär gehaltene Erweiterung um den strategischen Aspekt einer marktbezogenen Konzeptionalität. Diese berücksichtigt das Beziehungsmanagement (Relationship Marketing) und die Vorstellung, dass das Management die Unternehmensführung am Primat des Marketings orientiert (Leitidee der Marktorientierung: Market[ing]-Driven Company). 2)

Auf den sprichwörtlichen Punkt gebracht, ist Marketing kundenorientiertes Denken und Handeln mit dem Ziel Umsatz zu erzielen.
Dazu bedient sich das Marketing verschiedenster Instrumente, die im so genannten Marketing Mix methodisch zusammengefasst sind. 3)

Den Marketingmaßnahmen vorgelagert sind die Vision, die es wachzuhalten gilt 4), die Ziele, als jeweils zentrale Bestandteile des Business-Plans und die Marketingstrategie.
Marketing dient der Realisierung des Geschäftsmodells.
Es positioniert das Unternehmen im Markt.
Die stetige Marktdynamik ist Risiko und Chance zugleich.
Entscheidungsträger brauchen Instrumente, um künftige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sich erfolgreich anpassen zu können.
Früherkennung und die Bereitschaft zur Veränderung (Change) sind zwei Seiten einer Medaille.
Wenn dieser Satz von Bankfachleuten gegenüber Firmenkreditkunden fällt, ist das „Kind bereits in den Brunnen gefallen“ und beim Kreditnehmer sind entweder:
A) die Produkte nicht wettbewerbsfähig,
B) die Qualität unzureichend,
C) die Märkte im Umbruch bzw. bereits weggebrochen,
D) das Image lädiert und die Vision überlebt, oder
E) die Kombination aus A) bis D) verhängnisvoll.
Jeder Aspekt ist für sich genommen keine Voraussetzung, die geeignet ist, auf rasche Besserung zu hoffen. Es muss ganz schnell etwas passieren, es sei denn, Geld spielt keine Rolle und entsprechende Reserven können mobilisiert werden beim Warten auf bessere Zeiten. Die letztere Version entspricht dem Prinzip der Pfandleihe und ist in den meisten Fällen eher realitätsfern.
Es soll hier die Theorie vertreten werden, dass die (Re-)aktivierung des Marketings Zeit und Geld kostet.
Doch bevor wir auf die Voraussetzungen gelungenen Marketings kommen, müssen wir vorab uns darüber verständigen, was Marketing ist, wie es wirkt und was es zu leisten vermag.
"MARKETING ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefüge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedürfnisse und Wünsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Dinge von Wert erstellen, anbieten und miteinander austauschen.“ (Kotler/Bliemel) 1)
Bei Homburg findet dieses Verständnis eine komplementär gehaltene Erweiterung um den strategischen Aspekt einer marktbezogenen Konzeptionalität. Diese berücksichtigt das Beziehungsmanagement (Relationship Marketing) und die Vorstellung, dass das Management die Unternehmensführung am Primat des Marketings orientiert (Leitidee der Marktorientierung: Market[ing]-Driven Company). 2)

Auf den sprichwörtlichen Punkt gebracht, ist Marketing kundenorientiertes Denken und Handeln mit dem Ziel Umsatz zu erzielen.
Dazu bedient sich das Marketing verschiedenster Instrumente, die im so genannten Marketing Mix methodisch zusammengefasst sind. 3)

Abb. 2: Marketing-Mix nach Meffert

Abb. 3: Unternehmens-Architektur
Marketing dient der Realisierung des Geschäftsmodells.
Es positioniert das Unternehmen im Markt.
Die stetige Marktdynamik ist Risiko und Chance zugleich.
Entscheidungsträger brauchen Instrumente, um künftige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und sich erfolgreich anpassen zu können.
Früherkennung und die Bereitschaft zur Veränderung (Change) sind zwei Seiten einer Medaille.
Geschrieben von Gastblogger
in Unternehmenskybernetik
um 16:25
| Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
read on


